Gamer-Hardware: Low-Budget oder zukunftssicher?
Spielen - Diese Fähigkeit der Selbstbeschäftigung ist dem Menschen angeboren. Einzutauchen in eine fremde Welt, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Doch was benötigt er im 21. Jahrhundert um seiner Menschlichkeit Ausdruck zu verleihen?
Die Antwort ist klar: Geld. Wofür? Die nötige Hardware, die durch immer mehr Rechenleistung es dem Spieler ermöglicht, die Kluft zwischen Realität und Fiktion stets geringer wirken zu lassen. Es muss also investiert werden. Laut diversen Hardware-Herstellern am besten alle sechs Monate.
Ziel der Hersteller ist es, mit ihren Produkten 3 Sparten zu versorgen: Den sog. Low-, Middle- und High-End-Bereich. 80 % der verkauften Hardware ist jedoch dem Bereich “Middle” zuzuordnen, welcher für aktuelle PC Spiele-Titel zwar genug Leistung parat hält, jedoch für die Zukunft meist die schlechtere Option darstellt. Darüber sind sich die Hersteller natürlich im Klaren. So wird der moderne Mensch nach nicht allzu langer Zeit gezwungen, über eine Neuinvestition nachzudenken. Doch prompt stellt sich die nächste Frage: Was und von welchem Hersteller soll man kaufen?
Diverse Zeitschriften geben Aufschluss über Leistung, Stromverbrauch, Zukunftspotential usw… Doch das trifft meist nur auf einzelne Komponenten zu und wer will schon elektronische Bauteile wechseln, wenn man doch keine Erfahrung auf diesem Gebiet vorzuweisen hat. Da bleibt dann oft nur noch der Gang zum Elektro-Geschäft seines Vertrauens und die Anschaffung eines neuen Komplett-PCs, der jedoch nicht selten aus Mittelklasse-Hardware besteht . So haben die Hersteller beim Verkauf eines Produkts wieder einen potentiellen Kunden für die nächste Generation ihrer Produktpalette gewonnen. Aber eines ist sicher: Solange die Menschen Spielen, werden sie auch Hardware kaufen (müssen).
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